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Unsere Angebote

Unser interdisziplinäres Team (Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie, Ernährungsmedizin, Sportmedizin, Angiologie, Gefässchirurgie und Radiologie) berät Sie gerne bei verschiedensten Krankheiten sowie allgemeinen Gesundheitsfragen. Besondere Schwerpunkte unseres Zentrums sind:

Stoffwechsel

Adipositas

Adipositas, auch Fettleibigkeit genannt, wird heute als chronische Erkrankung angesehen. Dabei spielen neben psychologischen und sozialen Faktoren insbesondere auch fehlgeleitete biologische Regulationsmechanismen eine besondere Rolle. Nach wie vor gilt eine dauerhafte Kontrolle über das Ernährungs- sowie Bewegungsverhalten als Grundpfeiler der Behandlung der Adipositas. Gerne begleiten wir Sie mit unserem interdisziplinären Team dabei, eine langfristige Optimierung ihres Lebensstiles zu erreichen und dadurch nicht nur an Gewicht zu verlieren, sondern insgesamt auch gesünder zu sein und sich besser zu fühlen.

Leider reichen jedoch Lebensstilmassnahmen alleine oft nicht aus, um eine langfristige Gewichtsreduktion zu erreichen. Bislang war daher oft die bariatrische Chirurgie, bei der Operationen wie der Magenbypass oder die Schlauchmagenresektion (Sleeve) durchgeführt werden, die einzige Hoffnung auf eine dauerhafte Gewichtsreduktion. Mittlerweile sind jedoch neue Medikamente in Sicht, die dabei helfen können, das Gewicht effektiv zu reduzieren. Die Medikamente wirken im Wesentlichen durch eine Reduktion des Appetits, so dass es Betroffenen leichter fällt, ihre Ernährung langfristig umzustellen. Leider ist die Finanzierung entsprechender Medikamente durch die Krankenkasse immer noch ein ungelöstes Problem. Es darf gespannt und mit Hoffnung die weitere Entwicklung der medikamentösen Adipositas-Therapie erwartet werden.

Trotz der erfolgversprechenden, neuen medikamentösen Therapien bleiben bariatrische Operationen nach wie vor wohl die effektivste Methode, um eine langfristige Körpergewichtsreduktion und damit eine Verbesserung der Lebensqualität und des Gesundheitszustandes zu erreichen. In unserem Zentrum verfügen wir über langjährige Erfahrungen im Bereich der chirurgischen Behandlung der Adipositas. So hat Frau Dr. Caroline Christoffel-Courtin wesentlich dabei geholfen, das bariatrische Zentrum der Hirslanden Klinik Zürich, des Claraspitals in Basel sowie des Spitals Baden aufzubauen. Prof. Bernd Schultes hat über viele Jahre das Adipositaszentrum des Kantonsspital St. Gallens und nachfolgend das Adipositaszentrum der Hirslandenklinik Stephanshorn geleitet.

Als Spital-unabhängige Institution werden wir weiterhin Patienten in Bezug auf bariatrische Operationen abklären und bei gegebener Indikation strukturiert auf die Operation vorbereiten. Selbstverständlich übernehmen wir auch gerne nach der Operation die längerfristige Nachbetreuung unserer Patienten. Es ist uns wichtig, in diesem Zusammenhang unsere institutionelle Unabhängigkeit zu betonen, aufgrund der es uns möglich ist, mit verschiedenen, von der Fachgesellschaft SMOB zertifizierten Bariatrie-Zentren zu kooperieren. Wir verfügen über ein grosses Netzwerk und pflegen einen engen Kontakt zu qualifizierten Institutionen innerhalb und ausserhalb der Ostschweiz und können so die Präferenzen unserer Patienten sowie Zuweiser individuell berücksichtigen.

Diabetes

Die Behandlung von verschiedenen Diabetesformen ist ein besonderer Schwerpunkt unseres Zentrums.

Bei Patienten mit Typ 1 Diabetes sowie sonstigen Patienten, welche einer Insulintherapie bedürfen, setzen wir oft moderne Technologien wie Gluosesensoren und Insulinpumpen-Systeme ein. Gerne informieren wir Sie über die aktuellen technologischen Entwicklungen, die Ihnen helfen, mit Ihrem Diabetes besser zu leben. Uns ist bewusst, dass nicht für jeden die technologisch am weitesten entwickelteste Therapie passt, so dass für uns die Bedürfnisse und Wünsche des Patienten immer im Vordergrund stehen.

Auch im Bereich des Typ 2 Diabetes mellitus sowie sonstiger Diabetesformen hat sich in den letzten Jahren therapeutisch viel getan. Es gibt viele neue Medikamente, welche besondere Vorteile bieten. So bringen die neuen Medikamente beispielsweise nicht mehr die Gefahr von Unterzuckerungen (Hypoglykämien) mit sich und führen auch eher zu einer Gewichtreduktion als zu einem oft befürchteten Gewichtsanstieg. Für einige Medikamenten konnte mittlerweile sogar ein besonderer Schutz vor Herzkreislauf- und Nierenerkrankungen nachgewiesen werden, so dass diese Medikamente heute bevorzugt eingesetzt werden sollten.

Generell ist jedoch zu erwähnen, dass das Krankheitsbild des Typ 2 Diabetes sehr heterogen ist und dass man zukünftig zunehmend verschiedene Subgruppen definieren wird, welche sehr differenziert behandelt werden sollten. Bereits jetzt etablieren wir - vor dem Hintergrund unserer weitreichenden Erfahrung - gemeinsam mit unseren Patienten sehr individualisierte bzw. massgeschneiderte Behandlungen. Erwähnt werden sollte in diesen Zusammenhang auch die sogenannte metabolische Chirurgie (Magenbypass, Schlauchmagenresektion), welche sich in der Behandlung des Typ 2 Diabetes bei gleichzeitig vorliegender Adipositas zunehmend etabliert.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Behandlung von Patientinnen mit Schwangerschaftsdiabetes bzw. Gestationsdiabetes. Obgleich dabei meist nur eine relativ milde Form der Glucosestoffwechselstörung vorliegt, ist diese jedoch entscheidend für die langfristige Gesundheit des heranwachsenden Kindes. Gerne unterstützen wir betroffene Frauen mit unserem interdisziplinären Team sowie in enger Kooperation mit dem behandelnden Frauenarzt, um für Mutter und Kind eine optimale Stoffwechselkontrolle zu erreichen.

Unabhängig von der Diabetesform ist die Vermittlung von Wissen über die meist chronische Erkrankung an Patienten essentiell. Nur so können Betroffene ihre Behandlung und damit ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen und sich dadurch langfristig eine gute Lebensqualität sichern. Unsere Diabetesberatungsowie Ernährungsberatung unterstützt sie dabei gerne.

Weitere Informationen:

Schweizerische Diabetes-Gesellschaft

Schweizerische Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie

Deutsche Diabetes Gesellschaft

Osteoporose

In Kürze erhalten Sie hier ausführlichere Informationen. Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Auskünfte.

Hohe Blutfettwerte

Bei den Fettstoffwechselstörungen handelt es sich um eine Erhöhung der Cholesterin-Werte oder der Triglyzerid-Werte im Blut. Beides kann auch in Kombination auftreten. Ursache ist meist eine genetische Veranlagung (Erbanlagen) zu diesen Stoffwechselstörungen. Problematisch ist insbesondere, dass viele dieser Fettstoffwechselstörungen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich erhöhen. Daher ist es notwendig, entsprechende Fettstoffwechselstörungen durch Blutuntersuchungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Einige dieser Störungen lassen sich recht gut durch Veränderung der Ernährungsweise und des Lebensstils behandeln. Die Meisten machen jedoch eine medikamentöse Therapie notwendig.

Gicht

Bei der Gicht handelt es sich um eine Störung des Purin-Stoffwechsels, welche zu erhöhten Harnsäuren führt. Das klassische Symptom der Gicht ist der Gichtanfall, welcher meist das Grosszehen-Grundgelenk betrifft und mit einer akuten, sehr schmerzhaften Rötung des Gelenkes einhergeht. Des Weiteren können auch mehrere Gelenke betroffen sein und chronisch geschädigt werden. In den letzten Jahren hat man vermehrt erkannt, dass diese Purin-Stoffwechselstörung auch zu vielen anderen Problemen führen kann, welche insbesondere das Herz-Kreislauf-System betreffen. So führen erhöhte Harnsäurewerte nicht selten zu einem Bluthochdruck, welcher sich durch eine harnsäure-senkende Therapie gut behandeln lässt. Wichtig ist zudem zu wissen, dass man harnsäure-senkende Medikamente im akuten Gichtanfall nicht einnehmen sollte, sondern hier auf andere Medikamente zurückgreifen muss. Neben der medikamentösen Therapie ist eine purinarme Ernährung zur Senkung der Harnsäurewerte entscheidend. Diesbezüglich kann Sie unsere Ernährungsberatung gerne beraten.

Nierensteinleiden

In Kürze erhalten Sie hier ausführlichere Informationen. Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Auskünfte.

Eisenspeicherkrankheit

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Hormone

Schilddrüse

Schilddrüsenvergrösserungen 

Die Schilddrüse ist ein schmetterlings-förmiges Organ, das wie ein Schild, unterhalb des Kehlkopfs sitzt. Die Schilddrüse neigt dazu sich im Laufe des Lebens zu vergrössern. Ist davon das ganze Organ betroffen, spricht man von einem Kropf oder einer Struma. Wachsen nur einzelne Bereiche der Schilddrüse übermässig, spricht man von Schilddrüsenknoten. Schilddrüsenvergrösserungen sind oft nicht sichtbar, auch wenn sie schon sehr ausgeprägt sind und zu Beschwerden führen. Symptome entstehen, wenn benachbarte Organe im Hals verdrängt werden. Typische Symptome sind Schluckstörungen, ein Gefühl als ob etwas im Hals steckt (Globus Gefühl) und Heiserkeit. Schilddrüsenvergrösserungen sind in der Regel gutartig. Um sicher zu gehen braucht man jedoch eine Gewebsprobe. Diese kann, relativ schmerzlos mit einer einfachen Nadel, ambulant entnommen werden (Feinnadel Punktion). Falls damit keine diagnostische Klarheit erzielt werden kann oder die, durch die Schilddrüsenvergrösserung verursachten Symptome zu schwerwiegend sind, kann die Schilddrüse bzw. Anteile der Schilddrüse operativ entfernt werden.

Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) 

Die Schilddrüse bildet die beiden Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Schilddrüsenhormone wirken sich auf viele Stoffwechselvorgänge im Körper aus. Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) bildet die Schilddrüse mehr Hormone, als der Körper benötigt. Dies führt zu einer Überversorgung des Körpers mit Schilddrüsenhormonen.

Die Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion sind mannigfaltig. Zu den Anzeichen einer Hyperthyreose zählen:

  • Gewichtsabnahme
  • Gesteigerter Appetit
  • Haarausfall
  • Durchfall
  • vermehrtes Schwitzen und Wärmeintoleranz
  • Unruhe und Schlaflosigkeit
  • Hohe Puls Rate
  • Herzklopfen 

Die häufigsten Ursachen für eine Überfunktion der Schilddrüse sind:

  • eine Autoimmunerkrankung (z.B. Morbus Basedow)
  • eine Schilddrüsenautonomie ("heisser Knoten"). 

Um eine Hyperthyreose zu diagnostizieren, muss eine Erhöhung der Schilddrüsenhormone im Blut nachgewiesen werden. Ausserdem können auch die verursachenden Antikörper im Blut nachgewiesen werden. Manchmal wird eine Schilddrüsen Szintigraphie angeordnet, mit der die Überaktivität von Schilddrüsenbereichen nachgewiesen werden kann. 

Eine Schilddrüsenüberfunktion wird mit Medikamenten (z.B. Carbimazol und Propylthiouracil) behandelt, welche die Bildung von Schilddrüsenhormonen hemmen oder die Symptome der Hyperthyreose lindern. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit der endgültigen Behandlung durch Radiojodtherapie oder, in seltenen Fällen, eine Schilddrüsenoperation (Thyreoidektomie).

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) 

Bildet die Schilddrüse weniger Schilddrüsenhormone als der Körper benötigt, spricht man von einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Ungefähr 4% der Bevölkerung sind davon betroffen. 

Zu den typische Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion zählen:

  • Verlangsamung
  • gesteigertes Kälteempfinden
  • Spröde Haare und trockene Haut
  • in ausgeprägten Fällen Gewichtszunahme
  • heisere Stimme

Mit Abstand die häufigste Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion ist eine Autoimmunerkrankung (z.B. Hashimoto Thyreoiditis), die zur langsamen Zerstörung der Schilddrüsenzellen führt.

Um eine Hypothyreose zu diagnostizieren, muss eine Erniedrigung der Schilddrüsenhormone im Blut nachgewiesen werden. Ausserdem können auch die verursachenden Antikörper im Blut nachgewiesen werden. 

Die Behandlung beruht auf der Einnahme von Schilddrüsenhormonen (meist Thyroxin) bei regelmässigen Blutkontrollen. Die optimale Dosierung der Schilddrüsenhormone ist für jeden Patienten unterschiedlich; üblicherweise 1 - 1.5 Mikrogramm pro kg Körpergewicht pro Tag.

 

Nützliche Links:

Schilddrüsengruppe Schweiz

Nebenschilddrüsen/
Calciumstoffwechsels

Nebenschilddrüsen Überfunktion (Hyperparathyreoidismus) 

Die Nebenschilddrüse sind 4 kleine, Linsen-grosse Organe, die der hinteren Oberfläche der Schilddrüse aufliegen. Die Nebenschilddrüse produziert das Parathormon. Das Parathormon reguliert zusammen mit dem Vitamin D die Kalziumkonzentration im Blut. Nebenschilddrüsen neigen dazu sich spontan zu vergrößern und dann unangemessen hohe Konzentrationen an Parathormon auszuschütten. Dadurch kann der Kalzium Spiegel im Blut zu stark ansteigen (Hyperkalzämie). Die Diagnose beruht auf dem Nachweis eines, im Verglich zum Kalzium Spiegel, unangemessen hohen Parathormon Spiegels durch eine Blutentnahme. Typische Symptome eines zu hohen Kalzium Spiegels sind: Vermehrter Durst, stark erhöhte Urin Ausscheidung, extreme Müdigkeit und manchmal auch geistige Verwirrung. Oft ist der Kalzium Anstieg nur leicht, so dass es zu keinen Symptomen kommt. Trotzdem besteht dann auf lange Sicht die Gefahr von Osteoporose bzw. vermehrte Knochenbrüche und Nierenstein Bildung. Die Behandlung ist in den allermeisten Fällen operativ, das heisst die vergrösserte, überaktive Nebenschilddrüse (meist nur eine von den 4 Organen) wird entfernt. Die operative Entfernung der vergrösserten Nebenschilddrüse ist eine relativ unproblematische Operation, mit wenig Komplikationen, die in manchen Zentren sogar ambulant durchgeführt wird. In seltenen Fällen kann die Nebenschilddrüsen Überfunktion auch medikamentös behandelt werden.

Nebennieren

In Kürze erhalten Sie hier ausführlichere Informationen. Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Auskünfte.

Störungen der Blutsalze

Testosteronmangel des Mannes

Eine Erniedrigung des männlichen Sexualhormons Testosteron tritt bei Männern mit zunehmendem Alter häufig auf. Dieser Hormonmangel kann zu einer Zunahme des Bauchfettes sowie zu einer Abnahme der Muskelmasse führen. Zudem werden häufig Symptome wie Libido-Verlust, Erektionsstörungen, Antriebsarmut sowie depressive Verstimmungen beklagt.

Besteht Verdacht auf einen Testosteronmangel, so muss dieser mittels Hormonuntersuchungen weiter abgeklärt werden. Sollte sich keine behandelbare Ursache finden, kann es gegebenenfalls sinnvoll sein, eine Hormonersatz-Therapie mit einem Testosteron-Präparat durchzuführen. Dies muss individuell mit dem betroffenen Patienten differenziert besprochen werden.

Gynäkomastie

Als Gynäkomastie bezeichnet man eine Vergrösserung des Drüsenkörpers der männlichen Brust, welche nicht selten auch schmerzhaft sein kann. Häufig tritt sie bereits in der Pupertät auf und belastet betroffene junge Männer in ihrem ästhetischen Empfinden sehr. Insbesondere bei einem Neuauftreten einer Gynäkomastie im Erwachsenenalter sind Hormonabklärungen unabdingbar. Andererseits kann eine Gynäkomastie auch als Nebenwirkung der Einnahme spezifischer Medikamente oder anderer Substanzen (Anabolika, Cannabis) auftreten. Findet sich bei der Abklärung keine behandelbare Ursache, so kann eine operative Entfernung des Drüsenkörpers das ästhetische Bild entscheidend verbessern.

Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCO)

Das Syndrom der polyzystischen Ovarien ist die häufigste Hormonstörung der Frau. Die Diagnose wird gestellt, wenn zwei von drei folgenden Kriterien vorliegen.

  • Zyklusunregelmässigkeiten mit sehr seltenen oder gar fehlenden Monatsblutungen
  • Eine vermehrte männliche Körperbehaarung (z.B. Bartwuchs) oder der Nachweis von erhöhter Konzentration von männlichen Sexualhormonen im Blut.
  • Zysten an den Eierstöcken

Problematisch ist das PCO-Syndrom, da es oft mit einem unerfüllten Schwangerschaftswunsch (Infertilität) einhergeht. Ursache hierfür ist meist, dass kein Eisprung stattfindet. Ein zweites Problem ist, die vermehrte männliche Körperbehaarung (Hirsutismus), welche ästhetisch oft sehr störend ist und betroffene Frauen somit psychosozial sehr stark belastet. Letztlich ist das PCO-Syndrom auch mit einem deutlich erhöhten Risiko für das Auftreten von Diabetes (Blutzuckerkrankheit) sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert.

Die Abklärung sowie Behandlung des PCO-Syndroms erfolgt häufig mit enger Kooperation mit uns kooperierenden Frauenärzten (Gynäkologen). Neben den abklärenden Massnahmen müssen die Behandlungsziele individuell mit jeder betroffenen Frau intensiv besprochen werden.

Hirsutismus

Als Hirsutismus wird das Auftreten einer vermehrten Körperbehaarung bei Frauen bezeichnet. Insbesondere im Gesichtsbereich empfinden betroffene Frauen die Behaarung oft als ästhetisch sehr störend und leiden daher stark darunter. Insbesondere bei Neuauftreten dieser Körperbehaarung ist eine sorgfältige Hormondiagnostik unabdingbar, da in seltenen Fällen auch Tumorerkrankungen hinter dieser Symptomatik stecken können. In Abhängigkeit von der exakten Diagnose stehen unterschiedliche Behandlungsansätze zur Verfügung. Diese erstrecken sich von einer längerfristigen medikamentösen Therapie bis zur lokalen Behandlung mittels Laser.

Nicht-klassisches (late onset) Androgenitales Syndrom (AGS)

Beim Androgenitalem Syndrom (AGS) handelt es sich um genetische Störungen, welche verschiedene Enzyme der Nebenniere betreffen können, so dass die Nebennierenrindenhormone Kortisol und manchmal auch Aldosteron nicht gebildet werden können. Als Konsequenz werden meist vermehrt männliche Sexualhormone gebildet, was zu einer zunehmenden Vermännlichung von Frauen führt (Bartwuchs, Vergrösserung der Klitoris). Im Gegensatz zum klassischen AGS, welches fast immer bereits im Kindesalter entdeckt wird und mit oft schweren Symptomen einhergeht (Salzverlust), verläuft das nicht-klassische bzw. late onset AGS milder und wird oft erst im Erwachsenenalter entdeckt. Wichtig ist das Erkennen dieser Erkrankung insbesondere im Hinblick auf eine gewünschte Schwangerschaft. Zur Diagnostik wird insbesondere ein ACTH (Synacthen) Test durchgeführt mit gleichzeitiger Bestimmung des 17-alpha OH Progesterons im Blut.

Gefässmedizin

Arteriosklerose

Durchblutungsstörungen

Venenleiden

In Kürze erhalten Sie hier ausführlichere Informationen. Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Auskünfte.

Chronische Wunden

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Diabetisches Fusssyndrom

Ernährung

Gewichtsreduktion

Spezifische Diäten

Mangelernährung

Mangelernährung

Es gibt verschiedene Krankheitszustände, welche zu einer unzureichenden Zufuhr oder Ausnahme von Nährstoffen führt. Dabei kann es sich um Störungen des Magen-Darm-Traktes handeln oder auch um Störungen des Appetits. Gemeinsam ist all diesen Störungen, dass sie zu Mangelerscheinungen führen. Hier sind spezifische ernährungstherapeutische Behandlungen notwendig, welche unter Anderem auch in der Verabreichung von Spezialnahrung und Nahrungsergänzungsmitteln bestehen. Wichtig ist, entsprechende Zustände frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Auch ist eine regelhafte Kontrolle des Therapieverlaufs, beispielsweise durch Messung der Körperzusammensetzung, notwendig.

Nahrungsmittel-
unverträglichkeiten

Nahrungsmittelintoleranzen

Die häufigsten Nahrungsmittelintoleranzen sind die Laktose (Milchzucker) sowie Fructose (Fruchtzucker) Intoleranz. Bei beiden dieser Störungen werden die entsprechenden Disaccharide (Zweifachzucker) im Darm aufgrund einer verminderten Enzymaktivität nicht abgebaut und daher erst von Bakterien im Dickdarm verstoffwechselt. Nachweisen kann man diese Störungen durch einen H2-Atemtest, welchen wir regelhaft in unserem Zentrum durchführen.

Weitere Verdauungsstörungen bestehen im Formkreis des Reizdarmsyndroms. In den letzten Jahren hat man zunehmend herausgefunden, dass einige Menschen über eine ungünstige Darmflora (Verteilung der Bakterienstämme im Darm) verfügen und somit verschiedene Nahrungsmittel schlechter vertragen. Hier kann eine spezielle Ernährungsumstellungen helfen, die Symptome betroffener Patienten zu lindern. Generell ergehen diese Störungen oft mit Durchfällen, Blähungen, Völlegefühl sowie einem aufgetriebenen Bauch einher.

Zöliakie (Sprue, Glutenenteropathie)

Bei der Zöliakie handelt es sich um eine spezifische Störung, welche letztlich eine Allergie auf das Weizenklebstoff-Protein Gluten darstellt. Neben dem Auftreten von unangenehmen Symptomen wie Durchfall und Bauchkrämpfen, kann der wiederholte Konsum von glutenhaltigen Produkten auch zu einem gehäuften Auftreten von bösartigen Erkrankungen (Lymphom im Magen-Darm-Trakt) führen. Zudem treten nicht selten Mangelerscheinungen im Mikronährstoff-Bereich (z.B. Zink oder Eisen) auf. Oft wird die Diagnose einer Zöliakie erst spät gestellt. Zur Behandlung ist eine gezielte Ernährungsumstellung mit Meidung von glutenhaltigen Produkten unabdingbar. Hier sind gezielte Ernährungsberatung durch unser Ernährungsberatungs-Team sinnvoll.

Nützliche Links:

SGE-Laktoseintoleranz

Allergiezentrum Schweiz

IG Zölliakie

Nutritio - Ernährungsmagazin

Verdauungsstörungen

Sie haben oder hatten eine Operation im Magen-Darm-Trakt und möchten wissen welchen Einfluss dies auf Ihre Verdauung und das Essen hat? Von uns erhalten Sie die notwendigen Informationen und Tipps.
Weiters können verschiedene Erkrankungen im Magen-Darmbereich unter Umständen durch eine gezielte Ernährung positiv beeinflusst werden.

  • Magenentfernung (Gastrektomie)
  • Dünn- oder Dickdarm-(Teil)-Entfernung
  • Kurzdarmsyndrom
  • entzündliche Darmerkrankungen: wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
  • Divertikulose/Divertikulitis
  • Verstopfung (Obstipation) 
  • Durchfall (Diarrhoe)

 

Nützliche Links:

Schweizerische Morbus Crohn / Colitis Ulcerosa Vereinigung